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Ein Wiedersehen mit Ivan Elliott

Beko BBL 2012/2013 – 15. Spieltag
s.Oliver Baskets – Neckar RIESEN Ludwigsburg
Sonntag, 30. Dezember 2012, 17:00 Uhr
s.Oliver Arena, Würzburg

Ihre starken Leistungen in Bonn und gegen ALBA Berlin bestätigen und mit einer positiven Bilanz ins neue Jahr starten wollen die s.Oliver Baskets: Am Sonntag um 17 Uhr sind die Neckar RIESEN Ludwigsburg in der ausverkauften s.Oliver Arena zu Gast – und mit ihnen ein alter Bekannter.

In den letzten beiden Spielzeiten hatte Ivan Cornelius Elliott, oder auch einfach kurz „ICE“ genannt,  maßgeblichen Anteil am Aufstieg der s.Oliver Baskets in die Beko Basketball Bundesliga und dem Einzug ins Halbfinale. Das entscheidende Heimspiel in der ProA gegen Chemnitz und der Viertelfinal-Triumph gegen ALBA Berlin gehören für den 26-jährigen Kalifornier zu den drei besten Erlebnissen seiner sportlichen Karriere, wie er kürzlich in einem Twitter-Interview verriet.

Am Sonntag wird der US-Amerikaner erstmals im Trikot des Gegners das Parkett der Würzburger „Turnhölle“ betreten. In dieser Saison wirft Ivan Elliott seine Körbe für die Neckar RIESEN Ludwigsburg, wo er sofort zu einer wichtigen Säule im Team von Cheftrainer Steven Key wurde. Mit 8,5 Punkten und 4,1 Rebounds pro Spiel bestätigt er seine Statistiken aus dem Vorjahr. Zuletzt führte der Kalifornier die Neckar RIESEN mit 19 Punkten beim Sieg gegen TBB Trier und mit 18 Punkten und 13 Rebounds gegen Gießen zweimal in Folge als Topscorer an.

Weniger erfolgreich als für den früheren Baskets-Akteur persönlich verläuft allerdings die aktuelle Spielzeit für seinen neuen Club. Schon zum Ende der letzten Spielzeit wurden die Schwaben von vielen Problemen gebeutelt. Dem Absprung von Hauptsponsor EnBW und der damit entstandenen finanziellen Lücke folgte auch sportlich ein Zittern fast bis zur letzten Minute. Erst am vorletzten Spieltag sicherten sich die Neckarstädter ausgerechnet im Heimspiel gegen die s.Oliver Baskets mit einem 91:80-Erfolg nach Verlängerung den Klassenerhalt.

Nachdem Ludwigsburg mit einem neuen Hauptsponsor die finanzielle Zukunft sichern konnte, galt es zur neuen Spielzeit die Abgänge fast aller Leistungsträger, darunter Johannes Lischka, Jeff Greer, Alex Harris, Mark Dorris und David McCray zu kompensieren. Dies schien nach zwei Auftaktsiegen gegen die FRAPORT Skyliners und bei ratiopharm ulm anfangs gut gelungen.

Der weitere Saisonverlauf führte die Neckar RIESEN in der Tabelle jedoch immer weiter nach unten. Mit nur vier Siegen aus 14 Spielen sind sie inzwischen punktgleich mit den LTi Gießen 46ers an deren Ende angelangt. Ludwigsburg startete mit einer Niederlage bei den Telekom Baskets Bonn in den Monat Dezember, gefolgt von einem Heimsieg gegen die Überraschungsmannschaft TBB Trier und drei weiteren Niederlagen gegen Gießen, Braunschweig und Hagen. Von ihren letzten neun Partien konnten die Barockstädter nur eine gewinnen.

In der Neuner-Rotation von Trainer Steven Key bilden neben Power Forward Ivan Elliott Spielmacher Kammron Taylor, auf der „Zwei“ Mannschaftskapitän Wayne Bernard, auf dem kleinen Flügel der deutsche Nationalspieler Lucca Staiger und Center und Top-Scorer John Turek unter dem Korb die erste Fünf.

Abgesehen von Wayne Bernard stellen die Starter – allen voran Kammron Taylor und John Turek mit jeweils 14 Punkten pro Partie – die erfolgreichsten Punktejäger des Teams. Von der Bank bringen in erster Linie Guard Joshua Jackson, Center David Weaver sowie Max Weber, Tim Koch und Besnik Bekteshi Entlastung.

Für die Gastgeber wird es am Sonntag darum gehen, eine ähnlich gute Leistung wie vor einer Woche abzurufen und den Gegner nicht zu unterschätzen: „Wir müssen genauso fokussiert und konzentriert spielen wie gegen Berlin und den Ludwigsburgern gleich von Anfang an zeigen, dass es bei uns nichts zu holen gibt, sonst kann es ein schwieriges Spiel werden. Mannschaften, die mit dem Rücken zur Wand stehen, finden oft Wege, neue Energien freizusetzen“, sagt s.Oliver Baskets Headcoach Marcel Schröder, der gegen die Schwaben weiterhin auf Maxi Kleber, John Little und Ben Jacobson verzichten muss. Ob die schmerzhafte Knöchelverletzung von Dwayne Anderson einen Einsatz zulässt oder die Würzburger wie gegen ALBA Berlin „ohne Vier“ antreten müssen, wird sich erst am Sonntag kurz vor dem Spiel entscheiden.

Co-Trainer Michael Meeks hat die Neckar RIESEN am Donnerstag bei der deutlichen Heiminiederlage gegen Phoenix Hagen beobachtet: „Das Spiel ist aber nicht so aussagekräftig. Hagen ist ein sehr unangenehmer Gegner, gegen den wir ja auch große Schwierigkeiten hatten“, so Schröder: „Ludwigsburg hat auf jeden Fall eine Mannschaft, die an einem guten Tag jeden Gegner schlagen kann. Das haben sie gegen Berlin und in Ulm schon bewiesen.“

Text: Michael Will


Klaus Heuberger verabschiedet sich


Die Partie gegen die Neckar RIESEN Ludwigsburg ist restlos ausverkauft, Einlass in die s.Oliver Arena ist am Sonntag ab 15:30 Uhr. Die Pregame-Show mit Leni Pfaff und Matze Bielek beginnt um 16 Uhr, unter anderem mit einem Video-Interview mit Trainer Marcel Schröder.

Kurz vor Spielbeginn wird dann einer der Gründer der s.Oliver Baskets auf dem Spielfeld offiziell verabschiedet: Klaus Heuberger steigt aus beruflichen Gründen zum Jahresende als Gesellschafter aus.

„Wir haben nach sechs Jahren unsere Ziele erreicht, meine Mission ist erfüllt. Nach vier Jahren als Geschäftsführer und weiteren zwei Jahren als Gesellschafter der GmbH und Vorstand unseres Nachwuchsprogramms haben wir inzwischen ein tolles Organisationsteam, eine professionelle Geschäftsführung und ein kompetentes Team von Gesellschaftern, so dass ich in meinem Leben wieder andere Prioritäten setzen und mich neuen Dingen zuwenden kann. Ich werde formal kein offizielles Amt mehr bekleiden und nehme ein wenig Abstand, aber keinen Abschied. Falls ich den Baskets helfen kann, werde ich immer da sein“, sagt Klaus Heuberger, der von s.Oliver Baskets Geschäftsführer Jochen Bähr verabschiedet wird.

„Ich habe 2007 mit Klaus zusammen unser Projekt aus der Taufe gehoben. Ohne ihn wären die s.Oliver Baskets ganz sicher nicht da, wo wir heute stehen. Wir sind sechs Jahre lang gemeinsam durch viele Höhen und auch einige Tiefen gegangen und haben, allen pessimistischen Unkenrufen zum Trotz, unser Ziel erreicht, Würzburg wieder zurück in die erste Liga und in der letzten Saison sogar unter die besten vier Teams in Deutschland zu bringen. Dafür möchte ich Klaus von ganzem Herzen danken. Ich freue mich, dass er uns weiter eng verbunden bleiben wird, wenn auch nicht mehr in offizieller Funktion“, so Jochen Bähr.

28.12.2012

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